Fototasche

An der Aussage „Der Fotograf macht das Foto, nicht die Kamera“ ist ja schon was Wahres dran, aber seien wir doch mal ehrlich, bei der schier unendlichen Auswahl an Herstellern, Objektiven und Zubehör kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. Was braucht man denn jetzt wirklich? Ist Nikon besser als Canon oder doch lieber Olympus und ein Microfourthird System? Zugegeben, auch ich habe dieses haben-ist-besser-als-brauchen Gen irgendwo in mir und das ist auch mitunter der Grund warum sich über die ganzen Jahre doch recht viel Kram angesammelt hat den ich so mit mir rumschleppe. Damit Ihr einmal seht was ein Hobbyfotograf so alles braucht *hüstel* nachfolgend einmal der Blick in meine Kameratasche und eine kurze, persönliche Meinung zu dem jeweiligen Teil.     

 

 Canon Eos 5D Mark III

5dmkiiiDie Mark III ist mein aktueller Body und es ist noch gar nicht so lange her das ich mir das Update zu meiner Mark II geholt habe. Gerade für Reportagen und Hochzeiten macht ein 2ter Body Sinn, zumal ich fast ausschließlich mit Festbrennweiten unterwegs bin. Der Autofokus ist schon eine ganz andere Welt im Vergleich zum Vorgängermodel, mir sagen besonders die 61 AF Felder zu, das Verschieben des Fokuspunktes setzte ich mittlerweile sehr häufig ein da eigentlich alle Felder gut zu gebrauchen sind und ich so meinen Ausschuss durch Schwenken der Kamera deutlich reduzieren konnte. Als Zubehör habe ich mir den Canon Batteriegriff mitbestellt, montiert ist die Kamera aber schon ein echter Brocken. Positiv finde ich hier, dass die Akkus bei beiden 5D Modellen die selben sind, spart wieder ein Ladegerät und lästiges sortieren im Rucksack :-). Die Bedienung und Menüführung unterscheidet sich schon ein wenig, man ist aber schnell „zu Hause“. Alles in allem finde ich die Mark III sehr gelungen und habe meine Kaufentscheidung bisher nicht bereut. 

 

 Canon Eos 5D Mark II  ( verkauft )

5diiDie Mark II war bis vor kurzem mein einziger Body und hatte 2010 meine damalige 1er abgelöst. Sicherlich ist die Kamera nicht rein auf Sportevents ausgelegt, aber ich habe auch durchaus gute Ergebnisse erzielen können beispielsweise beim Handball in den doch meist dunklen Sporthallen. Auch hier sorgt der Batteriegriff  für ein recht ordentliches Paket was man dann um Hals und Schulter baumeln hat, die Kamera ist aber auch ohne den BG ausreichend griffig und liegt gut in der Hand. An Einstellmöglichkeiten habe ich in den letzten Jahren nicht wirklich was vermiss, ok der Autofokus mit den äußeren Feldern schwächelt in manchen Situationen etwas, kann ich aber mit leben zumal sich mein fotografischer Schwerpunkt in den People und Portrait Bereich verlagert hat. Live View und Video sind an sich eine tolle Sache, habe ich in den vergangenen Jahren nicht wirklich benutzt, aber mal sehen, was ja nicht ist kann ja noch werden. Da ich aber mittlerweile das Update des Bodys habe bleibt die Mark II eigentlich die meiste Zeit in der Tasche und ist somit erst einmal zu Backup Body degradiert worden.      

 

Canon EF 15mm f/2.8 Fisheye ( verkauft )

fishDas 15mm Fisheye ist ein Spezialobjektiv von Canon und mittlerweile glaube ich nur noch gebraucht erhältlich. Von echt verrückten Portraits bis hin zu Landschaftsaufnahmen kann man eigentlich alles mit der  kleinen, handlichen Linse veranstalten. Geringes Gewicht, geringe Nahdistanz, lichtstark, um ein paar Vorteile zu nennen. Der Extreme Fisheye Effekt macht schon was her wenn es zum Motiv passt, bei Hochzeiten oder Reportagen setze ich es aber eher selten und dezent ein.

 

 


Canon EF 50mm f/1.8  ( verschenkt  😉  )

ef50Klein, leicht und eine Anfangsblende von 1.8  – au Backe das wird teuer denkt man im ersten Augenblick. Weit gefehlt, denn das 50er von Canon ist eigentlich DIE Einstiegslinse unter den Festbrennweiten und mit knapp 100€ ein wirkliches Schnäppchen. Ich kenne kaum einen Fotografen der die Linse nicht in der Tasche hat, ab Blende 4 tadellos in der Schärfe und Abbildungsleistung.